In
Memories and how to get them beschäftigt sich Robert Schlotter mich mit der Folge von wahrnehmen, empfinden und reflektieren. Es gibt nicht ‚eine’ Wirklichkeit. Durch die subjektive Betrachtung der Umwelt eines jeden von uns, ergibt sich immer auch ein subjektives Abbild dieser.
Er schließt da an, wo sich die Bilder die als Repräsentation des Erlebten im Erinnerungsbewusstsein vorhanden sind mit solchen überlagern, die als Zeichen für ein physisches Bild (durch Apparat erzeugt) Einzug in das Gedächtnis gefunden haben. Die Betrachtung der Erinnerung bzw. des autobiographischen Gedächtnisses, welches schließlich die eigene Wirklichkeit darstellt, als ein Konstrukt vager, latenter Bilder.
Ausgangsmaterial für Robert Schlotters Arbeit sind gefundene Super8-Amateurfilme, welche er aus der laufenden Projektion reproduziert. Diese technische Herangehensweise verleiht den Bildern,
ebenso wie den Bildern im Erinnerungsbewusstsein, einen vagen, latenten Charakter.